Unsere

Standorte

Medikamente
bestellen

Aktuelles &
Angebote

Notdienst

in Marl

Schön, dass Sie da sind!


Das Team der Finken Apotheken freut sich über Ihren Besuch auf unseren Seiten.

Bitte sehen Sie sich in Ruhe um. Wir halten ständig aktuelle und nützliche Tipps und Informationen für Sie bereit und stehen Ihnen in allen Fragen rund um die Themen Gesundheit, Wohlbefinden und Pflege kompetent zur Seite.

Un­ser Lie­fer­dienst


Pil­len auf Rä­dern
be­quem • schnell • si­cher • kos­ten­los

Das ist der Lie­fer­dienst der Fin­ken Apo­the­ken. Wir brin­gen Ih­re Me­di­ka­men­te bis an Ih­re Haus­tü­re und ho­len auch Re­zep­te ab. Das Gan­ze na­tür­lich kos­ten­los. Spre­chen Sie uns ein­fach an oder ru­fen Sie un­ter 02365/24466 an.

Können wir nicht, kennen wir nicht.


Wir bieten ein umfangreiches Dienstleistungsangebot. Spezielle Beratungsthemen sowie Angebote zu Hilfsmitteln und Kosmetik sind Teil des Portfolios.

Informieren Sie sich hier über unsere Leistungen.

Karriere


Lust auf einen neuen Arbeitsplatz?

Wir freuen uns jederzeit über Ihre Initiativbewerbung!


Als echter Familienbetrieb steht unser Filialverbund aus drei Apotheken für eine umfassende, kompetente pharmazeutische und freundliche Beratung, die unsere Kunden spüren und schätzen.

Ganz gleich, ob Sie Berufseinsteiger oder Wiedereinsteiger sind oder sich ganz einfach beruflich verändern möchten:

Wenn Sie in einer modernen Apotheke arbeiten und unser freundschaftliches, lebhaftes Team gerne unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Initiativbewerbung.

Neben abwechslungsreichen Tätigkeiten in einem modernen Arbeitsumfeld bieten wir Ihnen individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten sowie eine leistungsstarke Vergütung.

Bei aller Professionalität: Freude bei der Arbeit, Teamgeist und Vertrauen sind für uns ebenso wichtig. Wir sind ein außergewöhnliches Team, das gerne miteinander arbeitet und dessen Kompetenzen und Verantwortlichkeiten sich sehr gut ergänzen.

Werden Sie ein Teil davon:

Gu­te Ge­sund­heit. Gu­te Prei­se.


Bit­te kli­cken Sie auf den But­ton, um sich den Ka­ta­log für den Sommer 2018 als PDF-Do­ku­ment her­un­ter­zu­la­den (ca. 12 MB).

Aktuell aus unserem Magazin

Mit Arzneimittel-Mischungen gegen multiresistente Bakterien




Helfen Arzneimittel-Mischungen gegen multiresistente Bakterien? Einige Kombinationen haben die erhoffte Wirkung, wie Forscher herausfanden. Foto: Armin Weigel - (c)dpa-infocom GmbH

Heidelberg (dpa) - Im Kampf gegen resistente Bakterien könnten bereits bekannte, aber mit anderen Stoffen aufgepeppte Medikamente helfen. Das haben Forscher um Ana Rita Brochado vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (Embl) in Heidelberg eindrücklich belegt.


Sie hatten im Labor getestet, wie knapp 3000 verschiedene Kombinationen von Antibiotika und anderen Mitteln auf Bakterien wirken. Den Forschern zufolge war es die bislang größte Untersuchung dieser Art. Dabei ging es um grundsätzliche Wechselwirkungen zwischen den untersuchten Stoffen, zu neuen Therapien ist es noch ein weiter Weg.


Antibiotikaresistente Bakterien sind nicht nur, aber vor allem für immungeschwächte Menschen eine Gefahr. Bei rund 500.000 neuen Tuberkulose-Fällen 2016 wirkten laut Weltgesundheitsorganisation WHO schon mindestens zwei Antibiotika nicht mehr, 250.000 Menschen sterben pro Jahr an resistenten Tuberkulose-Erregern. Auch gegen Lungenentzündung oder Harnwegsinfekte helfen gängige Antibiotika oft nicht mehr. Zugleich wird es für Forscher und Industrie immer härter, neue Waffen gegen die Bakterien zu entwickeln.


Das internationale Team kombinierte insgesamt 79 Stoffe - darunter Antibiotika, andere Medikamente und Nahrungsmittelzusätze - jeweils paarweise. Dann schauten die Forscher, wie drei Bakterienarten auf die Mischungen reagierten. Pseudomonas aeruginosa, Escherichia coli und Salmonella typhimurium sind bekannt dafür, besonders oft Resistenzen gegen Antiobiotika zu entwickeln.


Ergebnis: Die meisten getesteten Kombinationen schwächen die antibiotische Wirkung eher ab. In über 500 Fällen gab es aber einen verstärkenden Effekt, wie die Forscher im Fachblatt «Nature»berichten. Einige Paarungen wurden auch bei multiresistenten Bakterien getestet und zeigten ein positives Ergebnis.


Besonders stach den Forschern die Kombination des Antibiotikums Spectinomycin mit Vanillin ins Auge. Der Aromastoff sorge dafür, dass Spectinomycin leichter in die Bakterienzelle kommt und dort das Wachstum stoppt. Das Antibiotikum sei Anfang der 60er Jahre entwickelt worden, um gegen die Geschlechtskrankheit Gonorrhoe, auch Tripper genannt, vorzugehen. Heutzutage sei das Mittel aber kaum noch im Einsatz, weil Bakterien resistent geworden seien. In Kombination mit Vanillin könnte Spectinomycin aber ein Comeback erleben. Bei anderen Antibiotika hatte der Aromastoff hingegen einen gegensätzlichen Effekt.


Die Forscher weisen darauf hin, dass noch viele weitere Tests und auch klinische Studien nötig sind, um die Effekte von Medikamentenmischungen auf den Menschen zu untersuchen.


Gänzlich neu sind die Erkenntnisse der Heidelberger Forscher nicht, wie der Infektiologe Winfried Kern vom Universitätsklinikum Freiburg betont. «Die Befunde sind größtenteils bekannt und in ähnlicher Form auch bereits mehrfach publiziert», stellt Kern, der nicht an der Studie beteiligt war, fest. Der Befund, dass Vanillin und Spectinomycin sich gegenseitig aktivieren, Vanillin aber ansonsten eher zur mehr Resistenz bei Antibiotika führt, sei aber interessant.



Autor: Armin Weigel